Zum Weltnichtrauchertag

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von fast sechs Millionen Tabaktoten jährlich aus, mehr als 600.000 davon seien Passivraucher.

Laut Statistischem Bundesamt summierte sich der durchschnittliche Zigarettenkonsum pro Tag in Deutschland im Jahr 2018 auf 204 Millionen Zigaretten. Damit rauchte jede Person in Deutschland durchschnittlich rund 2,5 Zigaretten täglich. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2018 rund 74,4 Milliarden Zigaretten abgesetzt.

In Deutschland müssen mehr als 1,7 Millionen Kinder zu Hause täglich passiv Zigarettenqualm einatmen – sie leiden häufiger an Atemwegserkrankungen, Asthma und Mittelohrentzündungen. Nur ein Viertel der schwangeren Raucherinnen geben dem Deutschen Krebsforschungszentrum zufolge das Rauchen auf.

Der Tabakanbau frisst nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) immense Ressourcen. Erstmals hat die Organisation die schädlichen Umweltfolgen von Tabakanbau und -verarbeitung untersucht und kommt zu dem Schluss, dass Rauchen die Umwelt zerstört und die nachhaltige Entwicklung untergräbt. Für Tabakplantagen und -verarbeitung würden Wälder abgeholzt, Böden ausgelaugt, Kohle und Holz verbrannt, heißt es in dem Bericht, den das Sekretariat der Anti-Tabak-Konvention der WHO am 2. Oktober 2018 veröffentlichte. Die dabei entstehenden Treibhausgasemissionen verschärften den Klimawandel.

 


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