Zum 2. Mai 1995

Rugmark, das lachende Siegel für Teppiche ohne Kinderarbeit, wurde von den Hilfsorganisationen Brot für die Welt, Misereor, Terre des Hommes und Unicef zusammen mit indischen Partnern gegründet. Das Ziel war und ist, die Kinderarbeit in den Teppichknüpfereien zu beseitigen. Heute überwacht Rugmark in Nepal 65 Prozent und in Indien 25 Prozent der Teppichproduktion. In Deutschland wurden bereits 3,5 Millionen Teppiche mit dem Siegel auf der Teppichrückseite verkauft. Fast 3000 Kinder wurden befreit und konnten wieder zur Schule gehen. Um das System zu finanzieren, zahlen die Hersteller 0,25 Prozent und die Importeure ein Prozent des Importpreises als Lizenzgebühren. Innerhalb von zehn Jahren kamen so 1,8 Millionen Euro zusammen. Von dieser Summe gehen 75 Prozent an Einrichtungen von Rugmark in Indien und Nepal (Rehabilitationszentren, Kindertagesstätten, Weiterbildung für Erwachsene usw.), 25 Prozent ermöglichen die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. (Eine Welt extra 2005)


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