Zum 16. März 1982

Ich wollte ganz nach draußen gehen und einen symbolischen Beginn machen für ein Unternehmen, das Leben der Menschheit zu regenerieren innerhalb des Körpers der menschlichen Gesellschaft, und um eine positive Zukunft in diesem Zusammenhang vorzubereiten. (Joseph Beuys)

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Auf dem Gelände des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg steht eine Eiche, die Teil der Großskulptur 7000 Eichen von Joseph Beuys ist, die vor 26 Jahren in Kassel bei der documenta startete. In Fortführung dieser Aktion haben die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch das Projekt Bäume für die Menschenrechte in der ganzen Stadt Wurzeln geschlagen. Begleitet vom Amt für Kultur und Freizeit (KUF) und vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) der Stadt Nürnberg wurden seit 2007 Ginkgo-Bäume über die ganze Stadt verteilt gepflanzt. Jeder ist einem der 30 Artikel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gewidmet. Neben jedem Baum stehen Granitfindlinge, auf denen ein Menschenrecht in Deutsch und einer weiteren Sprache zu lesen ist. Jährlich finden Aktionstage statt, um das Thema Menschenrechte ins Bewusstsein zu bringen. Der Ginkgo-Baum ist eine der ältesten Pflanzen der Erde und für seine Robustheit bekannt. Ein Ginkgo trieb in Hiroshima ein Jahr nach der Atombombe wieder frisch aus. Der Baum ist ein Symbol der Hoffnung, der Freundschaft und der Unbesiegbarkeit und steht für die Kraft und die Widerstandsfähigkeit, die für die Verwirklichung der Menschenrechte notwendig sind.

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