Zum 11. September 1961

„Die ganz Reichen dazu zu bringen, für den Naturschutz tief in die Tasche zu greifen“, ist das wichtigste Ziel der Gründer des World Wildlife Fund. Begonnen hatte alles mit einer Artikelserie in der britischen Tageszeitung „The Observer“. Julian Huxley, ehemaliger Generaldirektor der Unesco, berichtete über die Naturzerstörung und den Rückgang der Wildbestände in Ostafrika. Die Berichte waren für eine Gruppe von Industriellen, Wissenschaftlern und Naturschützern um Peter Scott und Max Nicholson der Anstoß, eine neue Organisation ins Leben zu rufen. Am 11. September 1961 wird der World Wildlife Fund in der Schweiz als weltweite Stiftung gegründet. Noch im gleichen Jahr wurden Sektionen in Großbritannien, der Schweiz und den USA gegründet. Es folgten Gründungen in Deutschland (1963; Sitz in Frankfurt am Main), Holland, Österreich und Südafrika. Nach und nach entstand ein Netzwerk aus heute 27 nationalen WWF-Organisationen und 21 Programmbüros in aller Welt. Hinzu kamen fünf internationale Naturschutzverbände, die zwar nicht unter dem Zeichen des Panda agieren, aber eng mit dem WWF-Netzwerk kooperieren. 1986 nennt sich die Organisation in World Wide Fund For Nature um. Im Zeichen des Pandas arbeiten heute über 3300 Mitarbeiter rund um den Globus. Seit 1963 gibt es den WWF Deutschland. Der WWF hat weltweit fünf Millionen Mitglieder.

Literatur:

  • Klaus-Henning Groth: Das große Buch des WWF – Naturschutz für und mit den Menschen, Tecklenborg Verlag, Steinfurt 2004 (auf FSC-Papier gedruckt)
  • Wilfried Huismann, Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2012

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