18. Kalenderwoche (2.–8. Mai 2022)

 

Unsere Sonne Schluchten Grand Canyon Anemonen Wanderfalke Thunfische Lachen

 

 

Montag

Unsere Sonne – Garant des Lebens 

 

Unsere Sonne ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, hat am Äquator einen Radius von 696.350 Kilometern (109-mal die Erde), einen Durchmesser von 1,39 Millionen Kilometern, eine Oberflächentemperatur von 6050 Grad Celsius und wiegt 333.000-mal so viel wie die Erde. Auch wenn sie fast 99,9 Prozent der gesamten Masse des Sonnensystems enthält, ist sie nur ein Stern von mittlerer Größe. Ihr Alter beträgt mehr als 4,5 Milliarden Jahre, mindestens noch einmal so lange wird sie unverändert leuchten, bis ihr Kernbrennstoff verbraucht ist. Mit der Zeit wird die Sonne immer heller und wärmer. Vor vier Milliarden Jahren strahlte sie etwa 30 Prozent schwächer als heute. Die bewohnbare Zone verschiebt sich also immer weiter nach außen. Unsere Erde ist aber gerade so weit von der Sonne entfernt, dass sie schon Milliarden von Jahren und auch jetzt noch ein bis drei Milliarden Jahre in dieser Zone verbleiben wird.

Die Sonnenenergie wird im 15 Millionen Grad Celsius heißen Sonnenkern produziert. Er hat einen Radius von etwa 150.000 Kilometern. Hier wird durch Kernfusion Wasserstoff in Helium umgewandelt. Dabei entstehen Wärme und Licht. Die Strahlungszone umhüllt den Sonnenkern. Sie ist etwa 320.000 Kilometer dick und mehrere hunderttausend Grad heiß. Das Licht aus dem Sonnenkern wandert durch die Strahlungszone nach außen, was aufgrund der Dichte der Zone mehrere Millionen Jahre dauert. Die Photosphäre, die sichtbare Sonnenoberfläche, ist mehrere hundert Kilometer dick und noch etwa 5500 bis 6000 Grad Celsius heiß. Sie gibt die Energie aus dem Inneren der Sonne als sichtbare Strahlung ab – hierher kommt das Licht, das man von der Erde aus sieht. Die Korona wird von der Helligkeit der Photosphäre überstrahlt und wird nur bei totalen Sonnenfinsternissen sichtbar. Ihre Temperatur steigt wieder auf mehr als eine Million Grad Celsius an.

Trotz ihrer Entfernung von durchschnittlich 150 Millionen Kilometern ist die Sonne für das Leben auf der Erde von fundamentaler Bedeutung. Viele wichtige Prozesse auf der Erdoberfläche, wie das Klima und das Leben selbst, werden durch die Strahlungsenergie der Sonne ermöglicht. So stammen etwa 99,98 Prozent des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima von der Sonne. Für unseren Vitamin-D-Haushalt ist das Licht der Sonne unverzichtbar. Nur zehn bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs wird über die Nahrung gedeckt, den Rest bildet der Körper mit Hilfe der Sonne, und zwar über die Haut, wo durch den Einfluss von UV-B-Strahlung im Sonnenlicht Vorläufer des Vitamins entstehen, die dann in der Leber umgewandelt und schließlich in der Niere aktiviert werden.

Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die Verteilung des Lichts erschafft ganz unterschiedliche Lebensräume und zwingt die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Je weiter man sich allerdings vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. (Zur Sendung „Ein perfekter Planet – Sonne„)

Wie alle Sterne kreist auch unsere Sonne um das Zentrum ihrer Galaxie, der Milchstraße. Für eine Runde benötigt sie etwas mehr als 200 Millionen Jahre.
Mit einem Abstand von rund 40 Billionen Kilometern nächster Nachbarstern unserer Sonne ist Proxima Centauri. Forscher vermuten, dass auch dieser Stern ein Planetensystem besitzt.

„Schön erscheinst du / im Horizonte des Himmels, / du lebendige Sonne, / die das Leben bestimmt! / Du bist aufgegangen im Osthorizont / und hast jedes Land mit deiner Schönheit erfüllt. / Schön bist du, groß und strahlend, / hoch über allem Land. / Deine Strahlen umfassen die Länder / bis ans Ende von allem, was du geschaffen hast. (Die ersten Zeilen des Sonnengesangs des altägyptischen Königs Echnaton aus dem 14. Jahrhundert v. Chr.)

„Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein…“ – die zentrale Strophe in Ingeborg Bachmanns Gedicht „An die Sonne“ (in: „Anrufung des Großen Bären“, 1956)

3. Mai: Tag der Sonne

Detaillierte Informationen zum Sternenhimmel im Mai 2022 finden Sie zum Beispiel hier.

 

Dienstag

Schluchten

 

Schluchten sind enge Täler, deren Begrenzungen aus steilen Hängen und Wänden bestehen. Schlucht ist der Oberbegriff für eine Reihe geomorphologischer Bezeichnungen, die teilweise nur regional üblich sind:

  • Besonders enge Schluchten, in denen der gesamte Talgrund von einem Wasserlauf eingenommen wird, werden als Klamm bezeichnet.
  • Schluchten von Sturzbächen werden auch als Tobel bezeichnet.
  • Enge felsige Durchbrüche mit vergleichsweise geringem Gewässergefälle werden auch als Klus bezeichnet.
  • Canyons sind Täler mit felsigen Flanken in Hochflächen mit waagerechten Gesteinsschichten und haben zumindest in der Tiefe Schluchtcharakter.

Von Schluchten begrifflich abzugrenzen sind Kerbtäler, die durchweg Hänge als Begrenzung haben.

Schluchten entstehen durch Einschneiden von Fließgewässern in den Untergrund. Hierbei überwiegt die Tiefenerosion stark gegenüber der Seitenerosion, so dass sich keine Talsohle ausbilden kann. Auch der Hangabtrag ist eher gering. Die Talbegrenzung besteht somit aus steilen Hängen und Wänden. Voraussetzung für das Entstehen einer Schlucht ist entsprechend standfestes Gestein, vor allem Plutonite und massige Sedimentgesteine. Übersteigt die Eintiefung der Schlucht die Standfestigkeit des Gesteins, kommt es zu Rutschungen oder Felsstürzen.

(Quelle: Wikipedia)

Die Breitachklamm im Allgäu ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. Sie erstreckt sich von Oberstdorf-Tiefenbach bis ins benachbarte Kleinwalsertal.

 

Mittwoch

Grand Canyon – Königin der Schluchten

 

Der Grand Canyon gehört zu den spektakulärsten geologischen Formationen in Nordamerika. Die riesige durchschnittlich 16 Kilometer breite und bis zu 1830 Meter tiefe Schlucht zieht sich über 446 Kilometer durch den Norden von Arizona. Seit Millionen von Jahren schneidet sich der Colorado River mit der Kraft seiner Strömung tief ins trockene Colorado-Plateau in Arizona. Auf diese Weise legt der mächtige Strom Gesteinsschicht um Gesteinsschicht frei und ermöglicht aufschlussreiche Einsichten in die geologische Erdgeschichte. Die ältesten Schichten datieren Geologen auf 1,7 Milliarden Jahre. Viele der zahllosen Nebenschluchten haben noch nicht einmal einen Namen.

„Er gehört zum Weltnaturerbe der Menschheit: der Grand Canyon. Kaum ein anderes Naturwunder der Erde wirkt beeindruckender. Bis zu 1.600 Meter tief hat sich der Colorado über Millionen von Jahren in das Gestein gegraben. Zum Schutz großer Teile des einzigartigen Canyons richtete die US-Regierung 1908 ein National Monument ein, aus dem 1919 der Grand Canyon National Park hervorging. Das Colorado Plateau und die Schlucht, die der gleichnamige Fluss mit seiner Wasserkraft erschaffen hat, sind extrem unterschiedliche Lebensräume: Die Hochplateaus, die den Canyon umgeben, sind flach und bilden ein Mosaik aus Wäldern, Steppen und Wiesen. Hörnchen, Wapitis, Maultierhirsche und selbst der Puma kommen hier vor. Nicht selten grasen Bisons auf den Wiesen im Norden des Canyons. Auch Gabelböcke, die schnellsten landlebenden Säugetiere Amerikas, und Präriehunde gibt es hier. In alten, ungenutzten Bauen der Nager ziehen Kanincheneulen ihre Küken groß. Sie brüten als einzige Eulenart der Welt unter der Erde. Zwischen dem Hochplateau und dem Colorado tief unten liegen die kargen, unzugänglichen Steilhänge. Sie sind der Lebensraum der Wüsten-Dickhornschafe. 30 Kilometer Luftlinie sind es an der breitesten Stelle von der Nordseite des Grand Canyons bis zu seiner Südseite. Für einen der seltensten Vögel der Welt, den Kalifornischen Kondor, ist das keine Entfernung. Mit einer Spannweite von gut drei Metern überwindet er die Strecke in wenigen Minuten. Dass man Kondore in den USA heute noch beobachten kann, ist einem aufwendigen Rettungsprojekt zu verdanken. Zu Beginn der 80er Jahre gab es gerade noch 22 der majestätischen Vögel. Um sie vor dem Aussterben zu retten, wurden die letzten eingefangen und in der Obhut der Menschen vermehrt. Heute kreisen wieder mehr als 400 Kondore über dem Westen der USA, davon etwa 100 über dem Grand Canyon.“ (Amerikas Naturwunder. Grand Canyon)

„Am östlichen Horizont, in Richtung der Hopi-Mesas (Tafelberge), überzieht der Vollmond die Painted Desert mit einem milden Glanz. Auf der anderen Seite lässt die Abendsonne die Konturen der Felsen in warmen Rottönen verschwimmen. In einem fast überirdischen Licht liegt der Grand Canyon da. Wer inszeniert so etwas? Jedes Mal, wenn ich diese Schlucht besuche, empfinde ich Ehrfurcht und Ergriffenheit angesichts dieses Schauspiels der Schöpfung. Es gibt wohl keinen besseren Ort, um demütig festzustellen, wie klein und flüchtig das menschliche Dasein ist.“ (Hans-Ulrich Sanner, Die heilige Schlucht, in: National Geographic, Januar 2006, S. 125–127, Zitat S. 125)

Neuen Forschungen zufolge hob sich bereits vor bis zu 70 Millionen Jahren nicht nur das gesamte Plateau um etwa 3000 Meter an, sondern bildeten sich bereits kurz darauf auch erste Schluchtstrukturen.

Der Grand Canyon zählt zu den großen Naturwundern auf der Erde. Am 26. Februar 1919 machte Präsident Woodrow Wilson ihn zum Nationalpark, 1979 wurde er in die Liste des Unesco-Weltnaturerbes aufgenommen.

Die 78 Kilometer lange und über 1300 Meter tiefe Tara-Schlucht in Montenegro ist die längste und tiefste Schlucht Europas und nach dem Grand Canyon zweitgrößte Schlucht der Erde. 1980 wurde der untere, als Schlucht ausgebildete Bereich des Flusses Tara als Teil des Nationalparks Durmitor von der Unesco in die Welterbeliste aufgenommen.

 

Donnerstag

Anemonen

 

Die Gattung der Anemonen zählt rund 150 Arten, die vor allem auf der Nordhalbkugel und dort schwerpunktmäßig in den gemäßigten Zonen Asiens heimisch sind. Der botanische Name geht auf die Antike zurück. Plinius der Ältere (23/24–79 n. Chr.) bringt ihn mit dem griechischen Wort für Wind, ánemos, in Verbindung. Die Blüten sind so fein, dass schon ein leichter Windhauch sie bewegt. Die Pflanzen tragen daher auch den Namen Windröschen. Je nach Art können sie sehr unterschiedliche Wuchshöhen (10 bis 60 Zentimeter) erreichen. Im April zeigen sich die ersten Blüten.

Wie körperlose Wesen fremder Art,
die irgendwo auf lichten Sternen wohnen,
erblühn am Waldesrande scheu und zart
die Blütensterne blasser Anemonen.

Siegfried von Vegesack (1888–1974, deutscher Schriftsteller und Übersetzer)

 

Freitag

Wanderfalke

 

Der Wanderfalke ist die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt. Mit Ausnahme der Antarktis besiedelt er alle Kontinente. Falco peregrinus, wie die Zoologen den Wanderfalken nennen, gilt als schnellster aller Vögel. Im Sturzflug mit angelegten Flügeln soll er bis zu 350 Stundenkilometer erreichen.

Der Wanderfalkenschutz in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Über ihre Beutetiere hatten die Falken Insektizide wie DDT aufgenommen. Eine Folge: Die Eierschalen wurden immer dünner und zerbrachen schließlich während der Brut. 1971 wurde der Wanderfalke vom Deutschen Bund für Vogelschutz (heute Nabu) zum ersten „Vogel des Jahres“ überhaupt gekürt. Im selben Jahr wurde das Insektizid DDT verboten. Der Bestand der Wanderfalken erholte sich. Und es veränderte sich etwas: Die Felsenbrüter entdeckten die Großstädte für sich. Dort spezialisierten sie sich auf Hochhäuser und Schornsteine.

Seit einigen Jahren brüten Wanderfalken erfolgreich auf der Nürnberger Kaiserburg. Per Webcam können die Tiere beobachtet werden.

 

Samstag

Thunfische

 

Thunfische gehören zu den schnellsten und größten Raubfischen. Da sie weltweit auch zu den beliebtesten Speisefischen zählen, ist ihr Bestand extrem gefährdet. Der Name leitet sich vom altgriechischen thýnnos her, der wiederum auf das Verb thýno, „ich stürme/ich eile“ zurückgeht und sich auf die schnelle Bewegung der Fische bezieht, die beim Schwimmen ihren Rumpf kaum bewegen und Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern erreichen können. Der große und schwere Raubfisch kommt in fast allen Meeren mit Ausnahme der polaren Gewässer vor. Die in Schwärmen lebenden Tiere unternehmen weite Wanderungen über die Ozeane. Seit den 1950er Jahren hat sich die Fangmenge von Thunfischen verzwölffacht. Nun werden sie stark überfischt. Sieben der acht Thunfischarten gelten als gefährdet. Der Rote Thun ist stark gefährdet, der Südliche Blauflossen-Thunfisch ist sogar vom Aussterben bedroht.

Durch die Weltmeere schwimmt kein prächtigerer Fisch als der Rote Thun (Thunnus thynnus), auch Großer Thun, Nordatlantischer Thun oder Nördlicher Blauflossen-Thunfisch genannt. Er wird mehr als dreieinhalb Meter lang, wiegt an die 700 Kilogramm und kann 30 Jahre alt werden. Dank seiner exquisiten Stromlinienform schießt er mit bis zu 40 Stundenkilometern durchs Wasser und kann fast einen Kilometer tief tauchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fischen hat er einen Warmblüterkreislauf und durchstreift die Meere von der Arktis bis in die Tropen. Früher wanderten die Großen Thunfische zu Millionen durch Atlantik und Mittelmeer. Ihr Fleisch war für die Menschen so wichtig, dass sie sein Bild an Höhlenwände malten und auf Münzen prägten. Heute ist der Rote Thun massiv überfischt und steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). 85 Prozent des im Mittelmeer gefangenen Thunfisches wird nach Japan exportiert und dort häufig zu Sushi verarbeitet. Nach neueren wissenschaftlichen Studien gibt es heute im Mittelmeer und im Ostatlantik nur noch etwa sechs Prozent der ursprünglich vorhandenen Bestände. Der Filmemacher Mark S. Hall behandelt die Überfischung des Blauflossenthunfisches in dem 2011 produzierten Dokumentarfilm „Sushi – The Global Catch“.

2. Mai: Welttag des Thunfischs

 

Sonntag

Lachen – Balsam für die Seele

 

Lachen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens, vielleicht sogar das Fundament der menschlichen Natur. „Der Lachende ist im Moment, er ist ganz da. Unser Urgefühl ist Lachen.“ (Elisabeth Viebig, Atemtherapeutin)

Als Volksweisheit ist es schon lange bekannt: Lachen ist die beste Medizin. Der positive Einfluss auf den Körper lässt sich vielfach nachweisen. Gelotologie nennt sich das neue Fachgebiet, das die Auswirkungen des Lachens auf die Gesundheit untersucht. Lachen ist Balsam für die Seele. Endorphine bzw. Glückshormone werden ausgeschüttet, das Immunsystem gestärkt. Je länger und je öfter man lacht, umso intensiver sind die heilsamen Effekte. Dabei sind insgesamt über hundert Muskeln beteiligt – von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur. Bei vollem Lachen wird der ganze Körper erfasst: Der Kopf wird bewegt, der Körper biegt und krümmt sich. Und dabei wird deutlich tiefer geatmet als sonst. Das wirkt sich im ganzen Körper aus: Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchlüftet, Verbrennungsvorgänge befördert, Muskeln entspannt, sowie Herz und Kreislauf angeregt. Auch die psychologische Wirkung verdient Beachtung: Gesundes Lachen ist bekannterweise ansteckend. Gemeinsames Lachen ist ein wichtiges Signal der Verbundenheit.

Lachen ist im Übrigen keineswegs eine typisch menschliche Eigenschaft. Das hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam in einer Studie mit Primaten- und Menschenkindern herausgefunden. Das Lachen lässt sich zehn bis 16 Millionen Jahre zurückverfolgen bis zum letzten gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Menschenaffen. Je näher eine Art mit dem Homo sapiens verwandt ist, desto ähnlicher wird das Lachen. Während Orang-Utans und Gorillas kaum hörbar kichern und keckern, klingt es beim Schimpansen und Bonobo manchmal bereits menschentypisch melodiös.

Erster Sonntag im Mai: Weltlachtag


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