44. Kalenderwoche (26. Oktober – 1. November 2020)

 

Kinder des Weltalls
Alpen
Schwarze Raucher
Herbstlaub
 Fischotter  Haie Geburt

 

 

Montag

Kinder des Weltalls

 

Noch bis vor wenigen Jahrhunderten verstand der Mensch sich und die Erde als in den Kosmos eingeordnet. Zwar unterschied auch der mittelalterliche Mensch zischen dem „unter dem Mond“ gelegenen irdischen Reich und den sich über dieser sublunaren Welt der sterblichen Wesen und vergänglichen Dinge erhebenden himmlischen Sphären der Fixsterne in ihrer ewigen Unveränderlichkeit. Aber er zweifelte doch keinen Augenblick an der grundsätzlichen Zusammengehörigkeit dieser beiden Bereiche des Kosmos, an ihrer engen Verflochtenheit – daran, dass sich über die zwischen ihnen gelegene Grenze ein dichtgewobenes Netz vielfältiger Kräfte und Beeinflussungen spannte, die hinüber und herüber spielten und wirksam waren und deren Wesen sich ihm in einer differenzierten Fülle von Bildern, Gleichnissen und mythologischen Begriffen erschloss.

Der objektivierenden Betrachtung der eigenen Umwelt, welche die eigentliche Aufgabe und Funktion der Naturwissenschaft bildet, hat dieses Weltverständnis, das wir heute das mittelalterliche nennen, nicht standgehalten. (…) Erstmals wurde hier der Mensch im Gefolge seines Versuchs, sich durch naturwissenschaftliche Abstraktion von der vertrauten Perspektive des Alltagsstandpunkts zu lösen, um die Welt so zu sehen, „wie sie wirklich ist“, mit einer Möglichkeit konfrontiert, die ihn zutiefst erschrecken musste: mit der Möglichkeit, dass er in Wirklichkeit vielleicht in einem Kosmos existiere, dem er gleichgültig sei und der ihn nichts angehe. Damals wurde der Keim gelegt zu dem bis heute als gültig angesehenen „modernen“ Weltbild, dessen Grundtenor darauf hinausläuft, dass die Erde mit allem, was auf ihrer Oberfläche existiert und lebt, in unausdenkbarer Einsamkeit und Verlorenheit in einem riesigen Universum schwebt, dem wir gleichgültig sind und dessen kalte Majestät mit uns nicht zu tun hat. (…) Wenn sich das naturgemäß auch nie beweisen lassen wird, so möchte ich trotzdem hier die Vermutung aufstellen, dass ein nicht geringer Anteil des in der Psyche des „modernen“ Menschen vorzufindenden Zynismus und Nihilismus auf dem kalten Boden dieses Weltbildes gewachsen ist.

Eine der faszinierendsten und bedeutsamsten Einsichten, die sich heute in der Naturwissenschaft durchzusetzen beginnt, besteht nun in der Erkenntnis, dass dieses Weltbild in wesentlichen Zügen falsch ist. Das, was da draußen im Weltraum vor sich geht, der wenige tausend Meter über unseren Köpfen beginnt, ist alles andere als bedeutungslos für uns. Es hängt, wie die Wissenschaft im letzten Jahrzehnt zu entdecken begonnen hat, ganz im Gegenteil mit uns und den für unsere Existenz grundlegenden Bedingungen unserer unmittelbaren Umwelt auf der Erdoberfläche noch weitaus enger und direkter zusammen, als es alle frühere Mythologie vermutet hat. Vielleicht die großartigste und faszinierendste, ganz sicher aber die bedeutsamste Einsicht der modernen Erd- und Himmelskunde ist die sich seit einigen Jahren vorbereitende Erkenntnis, dass in dieser Welt, in der wir uns vorfinden, in Wirklichkeit alles eng miteinander verknüpft ist, das Größte mit dem Kleinsten, das uns allernächste noch mit dem, was sich an den Grenzen des für uns noch beobachtbaren Universums abspielt.

Aus: Hoimar von Ditfurth, Kinder des Weltalls. Der Roman unserer Existenz, Hamburg 1970, Taschenbuchausgabe Droemer Knaur, München/Zürich 1980, S. 13–15

Venus ist der Morgenstern und strahlt vor Sonnenaufgang im Osten.

Samstag, 31. Oktober 2020, 15:49:12 Uhr: Vollmond

 

Dienstag

Alpen

 

Die Alpen sind die größte Naturregion Mitteleuropas. Sie erstrecken sich über eine Fläche von 191.000 Quadratkilometern – das entspricht mehr als der Hälfte Deutschlands. Ihre Lebensräume sind enorm vielfältig: warme, weite Täler, sanfte Hügel, tiefe Gebirgsschluchten bis hin zu Eis- und Steinwüsten in den Gipfelregionen. Denn die Alpen werden beherrscht von natürlichen, manchmal gewaltigen dynamischen Prozessen: Föhnstürme, Lawinen, Steinschläge, Überflutungen und harte Winter. Diese geologischen Prozesse sind charakteristisch für die Alpen. Sie zerstören kurzfristig und schaffen zugleich immer wieder kontinuierlich neuen Lebensraum für Pflanze und Tier. Sie sind die treibende Kraft für die biologische Vielfalt. Die Alpen zählen daher zu den 238 wichtigsten Ökoregionen der Erde, den Global 200. Rund 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten zeugen von einer atemberaubenden Vielfalt der Natur. Zu den bekanntesten zählen Steinböcke, Gämse, Wölfe, Luchse, Steinadler und Braunbären. Darüber hinaus kommen hier viele Pflanzenarten vor, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Die Alpen bilden auch das größte Wasserreservoir Europas. Mächtige Flüsse wie der Rhein, die Rhône oder der Po entspringen hier. Die Bergwälder tragen wesentlich zur Luftreinigung, zur Klimastabilität und zur Sicherung der Berghänge bei.

Doch der höchsten Gebirgskette Europas droht Gefahr. Gipfel und Berghänge geraten ins Bröckeln. Nicht nur die Gletscher schmelzen, auch das unsichtbare Eis in Klüften und Spalten der Felsmassen taut wegen der steigenden Temperaturen. Ohne dieses „Eis-Zement“ verliert der Fels seinen Halt. Auch in den Tälern wird das Gestein mürbe. Starke Niederschläge bringen gewaltige Erdmassen ins Rutschen. Die Klimaveränderung macht die Alpen gefährlicher und unberechenbarer. Auch der Artenvielfalt der Alpen droht ein Rückgang: Zu den großen Verlierern gehören alle Tiere und Pflanzen, die es kalt mögen. Die Erderwärmung bedroht die Bestände von Äschen, Barschen und Bachforellen, Birkhühnern und Schneehasen, Auwäldern und vieler Alpenpflanzen. In den Alpen wird sich der Temperaturanstieg dreimal so stark bemerkbar machen wie im Flachland der gemäßigten Breiten. Viele Pflanzen und Tiere werden versuchen, in höher gelegene Regionen auszuweichen. Insgesamt kann sich der Vegetationsgürtel so um 400 bis 700 Meter nach oben verschieben – wo es naturgemäß weniger Lebensraum gibt. Der Weltklimabericht der UN geht auch deshalb davon aus, dass bis zu einem Drittel der globalen Artenvielfalt auf dem Spiel steht.

 

Mittwoch

Schwarze Raucher

 

Schwarze Raucher (Black Smoker) gehören zu den hydrothermalen Quellen am Grund der Tiefsee. Das heiße Wasser, in dem verschiedene Stoffe gelöst sind, tritt durch ein röhren- oder kegelförmiges mineralisches Gebilde aus. Durch die Vermischung mit dem kälteren Umgebungswasser scheiden sich gelöste Stoffe als feine Partikel aus, die eine Wolke bilden, so dass der Eindruck einer Rauchwolke entsteht, die aus dem röhren- oder kegelförmigen Gebilde quillt. Dieses wird deshalb auch als Schornstein bezeichnet.

Die Hydrothermalfelder der „Black Smoker“ gelten als die am dichtesten besiedelten Lebensräume der Tiefsee. Sie bilden ein eigenes Biotop mit vielen, meist nur in dieser Umgebung lebenden Artengemeinschaften, die sich vom lokalen Bakterienreichtum ernähren. Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind nur ungefähr 20 Jahre aktiv. Dann verstopfen die ausgefällten Mineralien die Röhren und Spalten, und die Quellen versiegen. Damit stirbt auch die Fauna in der nun für sie lebensfeindlich gewordenen Umgebung. Wie die Lebewesen an neue Felder hydrothermaler Quellen kommen, ist bisher nicht erforscht.

Im April 2010 haben Forscher in der Karibik die weltweit tiefsten bekannten Unterwasser-Geysire entdeckt. Die heißen Quellen liegen knapp 5000 Meter unter der Wasseroberfläche in einem Tiefseegraben vor den Kaimaninseln. Sie schleudern Fontänen von extrem heißem, kupferreichem Wasser über einen Kilometer hoch ins umgebende Meerwasser – mehr als vier Mal so hoch wie bei allen bisher bekannten Quellen dieser Art. Der Fund dieses weltweit tiefsten Hydrothermal-Systems deute darauf hin, dass solche heißen Quellen in Tiefseegräben und anderen Spreizungszonen der Erdkruste häufiger sein könnten als bisher angenommen, berichteten die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“.

 

Donnerstag

Herbstlaub

 

Der Laubbaum nutzt den Herbst quasi zur Generalreinigung. Sulfate, oxalsaurer Kalk und Kieselsäure werden als „Biomüll“ in die Blätter transportiert. In dieser Zeit wächst eine immer dickere Korkschicht zwischen Blattstiel und Zweig. Nach den ersten etwas strengeren Frösten fallen dann die für den Baum nutzlos gewordenen Blätter zu Boden.

Auf Grünflächen und unter Sträuchern und Hecken liegengelassenes Herbstlaub ist ein exzellentes, von der Natur vorgesehenes Bodenverbesserungsmittel. Verrottendes Laub führt dem Boden wichtige Nährstoffe zu. Es ist Lieblingsspeise der Regenwürmer, die Laubreste in ihre Gänge ziehen und verdauen. So wird die Humusversorgung des Bodens aufrechterhalten und Stickstoff, Phosphor und Kalium als Verdauungsprodukt eingebracht. Über den Winter wird das Laub von mikroskopisch kleinen Bodentieren zersetzt. Diese Blattfresser und Kerbtiere sind die Nahrung von Amseln, Rotkehlchen oder Spitzmäusen, die systematisch die alten Blätter nach Nahrung absuchen. Die Laubdecke ist lebenswichtiger Winterunterschlupf für den Marienkäfer. Viele Schmetterlingsraupen sowie überwinternde Erdkröten oder Grasfrösche brauchen den vor Eis und Frost schützenden warmen Laubmantel.

Während die Laubbäume in der kalten Jahreszeit Energie sparen müssen und darum ihre Blätter abwerfen, weil weniger Sonnenlicht und Wärme zur Verfügung stehen, können die Nadelbäume auf Sparflamme weiterleben. Ihre wachsartig überzogenen Nadeln oder Schuppen verdunsten über die geringe Oberfläche nur wenig Wasser. So können die Pflanzen nicht austrocknen. Das hat sie erdgeschichtlich zu einer der am längsten lebenden erfolgreichen Pflanzengruppen gemacht.

 

Freitag

Fischotter

 

Seehunde, Eisbären, Wale und Delfine können sich nur durch eine dicke Fettschicht vor der Kälte schützen. Über die verfügt der recht schlanke Fischotter nicht. Er löst das Kälteproblem mit einer extrem hohen Anzahl von Haaren und deren erstaunlicher Struktur. Wie bei einem Reißverschluss sind die einzelnen Haare mit mikroskopisch kleinen, ineinandergreifenden Rillen und Keilen versehen, die nicht nur ein extrem dichtes Pelzgeflecht zustande bringen, sondern auch noch isolierende Luftbläschen darin einschließen. Hinzu kommt eine bemerkenswerte Haardichte mit 50.000 Haaren pro Quadratzentimeter. Zum Vergleich: Glücklich schätzt sich der Mensch, wenn er über ein Haupthaar von 120 Haaren pro Quadratzentimeter verfügt. Etwa fünf Prozent seiner Lebenszeit verbringt der Fischotter mit der Säuberung und Pflege seines isolierenden Pelzes.

Mit einer Gesamtlänge von bis zu 130 Zentimetern ist der Fischotter die längste und mit einem Gewicht von fünf bis mindestens zehn Kilogramm nach dem Dachs die zweitschwerste Marderart in Mitteleuropa. Er lebt in ausgedehnten Revieren mit rund 20 Kilometern Uferlänge und kann sehr lange unter Wasser bleiben. Normale Tauchgänge dauern bis zu zwei Minuten, aber auch acht Minuten wurden schon beobachtet. Fischottern fressen Fische, Krebse, Amphibien, Insekten und Muscheln. Die Tierart war ursprünglich mit Ausnahme von Island und den Mittelmeerinseln in ganz Europa verbreitet. Heute sind Fischottern sehr selten und streng geschützt.

 

Samstag

Haie – Wächter der Meere

 

Über 500 Arten von Haien schwimmen in den Weltmeeren, die sich in ihrer Größe und ihrem Aussehen teilweise erheblich unterscheiden. Als kleinste bekannte Arten der Haie gelten der Zwerg-Laternenhai und der Zylindrische Laternenhai mit nur 16 bis 20 Zentimetern Körperlänge und einem Gewicht von etwa 150 Gramm. Als größte Arten stehen diesen der bis zu 14 Meter lange und zwölf Tonnen schwere Walhai, der größte Fisch der Welt, und der bis zu zehn Meter lange Riesenhai gegenüber, die sich beide ausschließlich von Plankton ernähren. Unter den fleischfressenden und jagenden Arten stellt der Weiße Hai mit einer Maximallänge von bis zu sieben Metern die größte Art dar. Er gehört zu den faszinierendsten Meeresbewohnern.

Haie gelten in den Weltmeeren als eine Art Signalfische. Seit mehreren Millionen Jahren säubern sie die Ozeane von alten und kranken Fischen und bewahren so das natürliche Gleichgewicht. Ihre Fressgewohnheiten entsprechen effizienten Strategien: Indem sie auf alte, kranke und auch langsamere Fische Jagd machen, tragen sie zur Gesunderhaltung ihrer Beutetierbestände bei. Haie sorgen somit dafür, dass die Populationen vieler Meeresbewohner im natürlichen Gleichgewicht bleiben und es nicht zu einer zu starken Vermehrung kommt, die wiederum dem Ökosystem schaden würde. Das marine Ökosystem setzt sich aus komplexen Nahrungsnetzen zusammen. Haie stehen nahezu überall im Ozean an der Spitze der Nahrungskette und werden von Wissenschaftlern als „Schlüsselart“ betrachtet. Das bedeutet, dass ihr Verschwinden überdurchschnittliche Veränderungen für andere Artenpopulationen und Prozesse im Ökosystem nach sich zieht und dadurch zum Zusammenbruch der gesamten Struktur führt. Sie regulieren die Zahl mittelgroßer Raubfische, die sonst die kleineren Arten völlig auffressen würden.

Jährlich werden nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) etwa 700.000 bis 800.000 Tonnen Knorpelfische gefangen, ein großer Teil davon als Beifang der großindustriellen Fangflotten. Diese Menge entspricht 70 bis 100 Millionen Einzeltieren; etwa 60 Prozent davon sind Haie und 40 Prozent Rochen. Vermutlich sind diese Zahlen allerdings deutlich zu niedrig angesetzt, da eine Vielzahl von Staaten zu geringe Fangzahlen angibt; vielfach geht man mindestens von der doppelten Menge aus. Die wirtschaftliche Nutzung des Hais hat dazu geführt, dass über 70 Arten bereits vom Aussterben bedroht sind. 2016 stufte die Weltnaturschutzunion (IUCN) Walhaie und Flügelkopf-Hammerhaie wegen stark schwindender Bestände als „stark gefährdet“ ein.

Walhaie sind riesig, rätselhaft und äußerst rar. Sie gelten als die größten noch lebenden Fische und als größte Haiart. Sie wiegen mehrere Tonnen und sind bis zu 14 Meter lang, ihr bootsbreiter Rücken trägt ein unverwechselbares Punktemuster, und ihr furchteinflößendes Maul geht in einen schwarzen Schlund über, mit dem sie einen mächtigen Sog erzeugen, Zooplankton einsaugen und anschließend wieder ausstoßen. Neuere Studien haben ergeben, dass sie sich ab und zu auch kleinere Fische genehmigen. Walhaie bevorzugen eine Wassertemperatur von 21 bis 25 Grad Celsius und sind weltweit in fast allen warmen, tropischen und subtropischen Gewässern anzutreffen. Im Jahr 2016 hat die Weltnaturschutzunion (IUCN) Wahlhaie auf ihrer Roten Liste wegen stark schwindender Bestände als „stark gefährdet“ eingestuft. In den letzten 75 Jahren seien die Bestände der Art um mehr als die Hälfte geschrumpft. Grund ist vor allem die dramatische Überfischung der Meere.

Auch der Heringshai ist laut Liste der IUCN weltweit „gefährdet“, in Europa gar „vom Aussterben bedroht“.

Mit einer bisher beispiellos aufwendigen, sechsjährigen Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der große Weiße Hai vor der südafrikanischen Küste vom Aussterben bedroht ist. Im Indischen Ozean, am Kap der Guten Hoffnung, sollen sich höchstens 500, womöglich sogar nur noch 350 Exemplare der Unterwasserjäger tummeln. Das Verschwinden der Weißen Haie könnte weitreichende ökologische Folgen haben. Den Wissenschaftlern zufolge würde vor allem die Zahl der Pelzrobben stark ansteigen, die ein Leckerbissen für die Haie sind. Das hätte wiederum Auswirkungen auf den Fischbestand, den die immer zahlreicheren Pelzrobben dann weiter dezimieren würden. Außer vor Südafrika ist der große Weiße Hai noch vor der Küste Kanadas, der USA und Australiens zu finden. Die großen Weißen Haie gehören mit mindestens 14 Millionen Jahren zu den ältesten Fischen der Welt. Sie sind bis zu sechs Meter lang und können bis zu 70 Jahre alt werden.

Besonders gefährdet ist der Seidenhai. Dieser lebt in tropischen Gewässern in bis zu 500 Metern Tiefe. Er pflanzt sich nur langsam fort. Schätzungen zufolge landen jährlich bis zu 1,5 Millionen Seidenhaie im Handel.

Grönlandhaie können mindestens 400 Jahre alt werden und sind damit das langlebigste bekannte Wirbeltier der Welt. Dies berichtete eine internationale Forschergruppe um Julius Nielsen von der Universität Kopenhagen im August 2016 in der Fachzeitschrift „Science“. Der Grönlandhai oder Eishai lebt im Nordatlantik und Nordpolarmeer und erreicht eine Größe von weit über fünf Metern.

Forscher der Florida International University haben Anfang 2017 im karibischen Meer vor Belize eine bislang unbekannte Hammerhai-Art entdeckt. Die Tiere lebten offenbar „relativ gebietstreu“ und seien auf saubere Gewässer angewiesen, erklärte Philipp Kanstinger, Meeresschutzexperte beim WWF Deutschland.

Mit dem Shark-Finning hat sich eine besonders grausame Art der Jagd entwickelt: Dem Hai werden bei lebendigem Leib die Flossen abgetrennt und das Tier wird anschließend ins Meer zurückbefördert, wo es zugrunde geht.

31. Oktober 2020, 15:49:12 Uhr: Vollmond

 

Sonntag

Geburt

 

Auf ihr, Sonne, Mond und Sterne, ihr alle,
die ihr euch in den Himmeln bewegt.
Ich bitt euch, hört mich:
In eure Mitte ist ein neues Leben eingetreten.

Lied der Omaha-Indianer zur Geburt eines Kindes


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