42. Kalenderwoche (12.–18. Oktober 2020)

 

Galaxien Regen
Dallol
Alleen
 Kuh Fliegende Fische Lesen

 

 

Montag

Zehnmal mehr Galaxien im Universum als bislang angenommen

 

Das Universum enthält mindestens zehnmal mehr Galaxien als angenommen, teilte das europäische Hubble-Informationszentrum am 13. Oktober 2016 in Garching bei München mitteilte. Zu diesem Schluss kommen Astronomen nach der Analyse von Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble und anderen Beobachtungen. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass rund 90 Prozent der Galaxien mit der heutigen Generation von Teleskopen noch gar nicht beobachtet werden können. Die Gesamtzahl der Galaxien muss demnach bei mehr als einer Billion liegen. Seit den 1990er Jahren wurde die Zahl der Galaxien im beobachtbaren Universum auf etwa 100 Milliarden geschätzt. Eine große Galaxie kann viele Milliarden Sterne umfassen.

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Dienstag

Regen

 

– aus den Wolken fallender flüssiger Niederschlag, dessen Tröpfchen einen Durchmesser von 0,5 bis 7 Millimeter aufweisen. Je nach Größe beträgt die Fallgeschwindigkeit ein bis acht Meter pro Sekunde. Unterschieden wird zwischen Landregen, Starkregen (Wolkenbruch) und Regenschauern. Unterkühlter Regen besteht aus kleinen Wassertröpfchen, die trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch flüssig sind.

Schon länger weiß die Forschung, dass sich nur dann Regentropfen bilden, wenn sich in den Wolken die Moleküle des Wasserdampfs an sogenannten Kristallisationskernen festsetzen können. Meist sind das winzige Staub-, Ruß- oder Salzteilchen, auch Aerosole genannt. Sie haben einen Durchmesser von nur 0,2 Tausendstel Millimeter. An ihnen ballen sich die Tröpfchen zu Tropfen zusammen und fallen dann vom Himmel.

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Mittwoch

Dallol

 

Der optische Höhepunkt aller Thermalgebiete auf Erden ist Dallol in der Danakilsenke im Nordosten Äthiopiens in Grenznähe zu Eritrea. In dieser schwer erreichbaren Gegend wurden die höchsten durchschnittlichen Jahrestemperaturen der Erde registriert. Die letzte phreatische Explosion des Dallol fand 1926 statt und formte einen 30 Meter weiten Krater, seitdem beschränkt sich die Aktivität auf eine große Anzahl von heißen Salzwasserquellen. Das etwa vier Quadratkilometer große Vulkangebiet erhebt sich ca. 60 Meter aus einer Salzebene, welche 120 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Heißes Grundwasser löst beim Aufsteigen durch die 1000 Meter dicken Salz- und Anhydritschichten Mineralien auf, die an der Oberfläche wieder abgelagert werden. Dabei bilden sich verschiedenartigste Formen, welche an Korallenstöcke oder Hornitos erinnern. Die Ausfallprodukte erhalten durch Schwefel und verschiedene Kaliumsalze ihre charakteristischen Weiß-, Gelb- und Rotfärbungen. Die Austrittstemperatur der Quellen beträgt ca. 70 Grad Celsius, ein pH-Wert von weniger als 1 zeugt von extremem Säuregehalt. An der Südwestflanke des Dallol erstrecken sich die sogenannten Salz-Canyons, durch Erosionsprozesse geformte, bis 40 Meter hohe Pfeiler. Dieses Schluchtensystem ähnelt einem Labyrinth mit hohen Salztürmen, scharfgratigen Zinnen und Traumschlössern.

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Donnerstag

Alleen grüne Gewölbe

 

Sicher kennen auch Sie das ehrfürchtige Gefühl, wenn im Sommer knorrige, alte Alleenbäume ein endlos scheinendes, Schatten spendendes Dach über der Landstraße bilden. Alleen sind für unsere Kulturlandschaft von unschätzbarem Wert: Sie verbinden Lebensräume und bieten vielen Tieren Brut- und Rastplätze. Faszinierende Alleen prägen die Landschaften im Osten Deutschlands. Sie gliedern die oft aufgeräumten Ackerfluren und geben vielen Regionen Identität und ein unverwechselbares Gesicht. Von unschätzbarem Wert sind sie auch, weil sie Biotope miteinander verbinden, Feinstaub filtern und vielen Tierarten einen Lebensraum bieten.

Es gab eine Zeit, da war Alleenschutz Chefsache: Preußens König Friedrich Wilhelm IV. beispielsweise ordnete in seinem Alleen-Erlass von 1841 an, „…aufs Strengste darauf zu achten, dass Lichten und Aushauen prachtvoller Alleen, wie solches seine Majestät hier und da bemerkt habe, künftig durchaus unterbleibe“. Ihm und anderen Alleen-Begeisterten der Vergangenheit ist es zu verdanken, dass wir uns insbesondere in den drei Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an noch knapp 17.000 Kilometer der „grün-goldenen Tunnel“ erfreuen können. Insgesamt sind in Deutschland noch etwa 25.000 Kilometer Straße mit Alleebäumen bepflanzt. Die Alleen können in ihrer Vielfalt, ihrer Pracht und schlichten Schönheit den Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Identität vermitteln.

„Zu den landschaftlichen Höhepunkten Rügens zählt die ‚Alte Bäderstraße‘, die von Altefähr über Garz und Putbus bis nach Sellin führt. Grünen Gewölben gleich schließen sich von Mai bis in den Herbst die Kronen der mächtigen Kastanien, Eichen, Ulmen, Linden und Pappeln, die zu beiden Seiten die Fahrbahn säumen, über der Straße zusammen und bieten ein grandioses Spiel von Licht und Schatten. Zum Schutz und zur Pflege des historischen Baumbestandes wurde diese Strecke 1993 zum ersten Abschnitt der ‚Deutschen Alleenstraße‘ ernannt, die einmal von Rügen durchgehend bis an den Bodensee verlaufen soll.“ (Jan Schröter, Rügen. Polyglott-Reiseführer, Polyglott-Verlag, München 1999, 67)

Sonntag, 20. Oktober 2019: Tag der Allee

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Freitag

Kuh

 

„Der Mittelpunkt des Hinduismus ist der Schutz der Kuh. Für mich ist der Schutz der Kuh das wundervollste Geschehen in der menschlichen Entwicklung. Es hebt den Menschen über seine Gattung hinweg. Die Kuh steht in meinen Augen für die ganze nichtmenschliche Welt. Der Mensch wird durch die Kuh aufgefordert, seine Einheit mit allem Lebendigen herzustellen. Warum die Kuh für eine solche Apotheose (= Vergöttlichung) auserwählt war, ist für mich offensichtlich. In Indien war die Kuh der beste Begleiter. Sie gab in Fülle. Sie gab nicht nur ihre Milch, sie machte auch erst die Landwirtschaft möglich. Die Kuh ist ein Gedicht des Erbarmens. In diesem sanften Tier erkennt man das Erbarmen. Sie ist die Mutter für Millionen von Menschen in Indien. Der Schutz der Kuh steht für den Schutz Gottes gesamter stummer Geschöpfe… Die Hindus werden nicht nach ihren rituellen Zeichen beurteilt werden, nicht nach dem richtigen Singen von Mantras, nicht nach ihren Pilgerreisen, nicht nach der noch so genauen Beachtung der Kastengesetze, sondern sie werden beurteilt werden nach ihrer Fähigkeit, die Kuh zu schützen.“ (Mahatma Gandhi)

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Samstag

Fliegende Fische

 

Fliegende Fische sind 15 bis 45 Zentimeter lange Hochseefische tropischer und gemäßigter Meere, die bei einer Bedrohung durch Verfolger bis zu 50 Meter weit durch die Luft gleiten können. Sie schnellen sich dabei durch kurze, rasche Schläge mit der im unteren Teil verlängerten Schwanzflosse aus dem Wasser, peitschen beim Start noch über eine Strecke von bis zu zehn Metern mit dem Schwanzflossenunterteil das Wasser und segeln mit den großen, flügelartig spreizbaren Brustflossen meist ein Meter, bei günstigen Aufwinden auch bis fast zehn Meter hoch über die Wasseroberfläche. Gelegentlich erreichen sie bei ihren Gleitflügen Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern. Beim Aufsetzen aufs Wasser können viele Arten mehrmals ohne einzutauchen mit heftigen Schlägen der Schwanzflosse (bis 50 Schläge pro Sekunde) erneut Antrieb nehmen und dadurch insgesamt über 200 Meter weit fliegen. Hierzu gehören der in tropischen Ozeanen und auch im westlichen Mittelmeer verbreitete, ca. 20 Zentimeter lange, heringsähnliche Fliegende Fisch, der ähnliche Atlantische Flugfisch und der bis 45 Zentimeter lange Kalifornische Flugfisch.

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 

Sonntag

Lesen

 

Dann wurde er sich der Anwesenheit der Figur bewußt. Sie saß, klein, auf einem niedrigen Sockel aus Metall, zu Füßen des Pfeilers schräg gegenüber. Sie war aus Holz geschnitzt, das nicht hell und nicht dunkel war, sondern einfach braun. Gregor näherte sich ihr. Die Figur stellte einen jungen Mann dar, der in einem Buch las, das auf seinen Knien lag. Der junge Mann trug ein langes Gewand, ein Mönchsgewand, nein, ein Gewand, das noch einfacher war als das eines Mönchs: einen langen Kittel. Unter dem Kittel kamen seine nackten Füße hervor. Seine beiden Arme hingen herab. Auch seine Haare hingen herab, glatt, zu beiden Seiten der Stirne, die Ohren und die Schläfen verdeckend. Seine Augenbrauen mündeten wie Blätter in den Stamm der geraden Nase, die einen tiefen Schatten auf seine rechte Gesichtshälfte warf. Sein Mund war nicht zu klein und nicht zu groß; er war genau richtig, und ohne Anstrengung geschlossen. Auch die Augen schienen auf den ersten Blick geschlossen, aber sie waren es nicht, der junge Mann schlief nicht, er hatte nur die Angewohnheit, die Augendeckel fast zu schließen, während er las. Die Spalten, die seine sehr großen Augendeckel gerade noch freiließen, waren geschwungen, zwei großzügige und ernste Kurven, in den Augenwinkeln so unmerklich gekrümmt, daß auch Witz in ihnen nistete. Sein Gesicht war ein fast reines Oval, in ein Kinn ausmündend, das fein, aber nicht schwach, sondern gelassen den Mund trug. Sein Körper unter dem Kittel mußte mager sein, mager und zart; er durfte offenbar den jungen Mann beim Lesen nicht stören.

Beschreibung des „Lesenden Klosterschülers“, einer von Ernst Barlach im Jahr 1930 geschaffenen Holzplastik, im Roman „Sansibar oder der letzte Grund“ von Alfred Andersch (1957)

18. Oktober 2020: Tag der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

Der Mars ist der Erde dieser Tage besonders nah und kann am Nachthimmel gut beobachtet werden. Am 14. Oktober wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem Roten Planeten stehen, infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. In dieser Konstellation wirkt der Planet am hellsten und größer als sonst. Mit Sonnenuntergang erscheint der Rote Planet am Osthimmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel und am Morgenhimmel geht er im Westen unter.

 


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