Juni

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Die Jahreszahlen von Ereignissen, die sich vor einem Jahr, vor fünf, vor zehn, vor 20, vor 25 Jahren oder einem Vielfachen davon zugetragen haben, sind rot markiert. Wenn Sie die grün (bzw. rot) markierten Jahreszahlen und die grün markierten Begriffe anklicken, finden Sie in den meisten Fällen nähere Erläuterungen.

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1. bis 4. Juni 1958: 1. Christliche Friedenskonferenz in Prag. – 1964: Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) durch den ersten Palästinensischen Nationalrat in Jerusalem mit dem Ziel der Befreiung Palästinas. – 1972: Im Juni erscheint mit dem „DRAUSSENSEITER. Das Kölner Straßenmagazin“ die erste Straßenzeitung in Deutschland. – 1982: Die Berner Konvention, ein Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume, tritt in Kraft. – 1988: Die INF-Verträge (Intermediate Range Nuclear Forces; nukleare Mittelstreckensysteme) über die Vernichtung aller Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer) und deren Produktionsverbot treten in Kraft. – 1. bis 4. Juni 2004: Weltkonferenz für Erneuerbare Energien in Bonn („renewables 2004“). – 1. Juni: Internationaler Kindertag.

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1967: Bei einer Demonstration gegen Reza Pahlewi, seinerzeit Schah von Persien, wird der 26-jährige Student Benno Ohnesorg aus nächster Nähe hinterrücks erschossen, während er von drei anderen Beamten festgehalten wird; sein Tod wird zum Katalysator studentischen Aufbegehrens, er verändert das Land, mit ihm beginnt „1968“ (die Studentenbewegung endet im Oktober 1969 mit dem Beginn der sozialliberalen Koalition). – 1981: 250 Demonstranten blockieren die US-Kommandozentrale im rheinland-pfälzischen Kindsbach (erste Blockade einer militärischen Nukleareinrichtung in der deutschen Geschichte). – 2. Juni 2019: Unesco-Welterbetag.

3

1963: Johannes XXIII. („Konzilspapst“) †. – 1990: Gründung von Kairos Europa in Monteforte (Italien). – 3. bis 14. Juni 1992: Auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development, UNCED), dem sogenannten Erdgipfel von Rio de Janeiro, beschließen 178 Staaten unter anderem die Klimarahmenkonvention und die Biodiversitätskonvention sowie die „Agenda 21“.1998: Gründung des globalisierungskritischen Netzwerks Attac (Association pour une taxation des transactions financières pour l’aide aux citoyens, Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohl der Bürger) in Paris. – 2017: „Anti-Mauer-Konzert“ der Dresdner Sinfoniker an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. – 3. Juni: Europäischer Tag des Fahrrads.

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4. bis 6. Juni 1844: Schlesischer Weberaufstand. – 1937: Pablo Picasso vollendet „Guernica“, das Antikriegsbild des 20. Jahrhunderts. – 1978: Einführung des Blauen Engels, des berühmtesten Umweltzeichens Deutschlands und ältesten Umweltzeichens der Welt, als Wegweiser für umweltbewusstes Einkaufen. – 1986: Gründung der Umwelt-, Menschen- und Tierrechtsorganisation David gegen Goliath e.V. (DaGG). – 1989: Die chinesische Armee richtet ein Massaker auf dem „Platz vor dem Tor des Himmlischen Friedens“ (Tian’anmen) im Zentrum Pekings an, nachdem dort zunächst Studenten und später Millionen Bürger aus allen gesellschaftlichen Schichten für mehr Demokratie demonstriert hatten; liu si (= 4. Juni), wie die Chinesen dieses Massaker nennen, wird offiziell verschwiegen – und gilt doch als Wendepunkt in der Geschichte Chinas. – 4. Juni: Internationaler Tag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind.

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1971: André Trocmé (Pfarrer und zusammen mit seiner Frau Magda Organisator des Widerstands gegen die Nazi-Barbarei im Dorf Le Chabon-sur-Lignon in Südfrankreich) †. – 5. bis 16. Juni 1972: United Nations Conference on the Human Environment (UNCHE, Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen oder auch Weltumweltkonferenz) in Stockholm unter dem Motto: „Only One Earth“ („Nur eine Erde“); erste Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Umwelt, gilt als Beginn der internationalen (globalen) Umweltpolitik; 5. Juni: Weltumwelttag, an dem auch der renommierte Energy Globe Award verliehen wird.1986: Der Hamburger Reinhard Behrend gründet die Organisation Rettet den Regenwald e.V. – 5. bis 9. Juni 2017: Erste UN-Ozean-Konferenz.

6

6. bis 8. Juni 1986: Erster Deutscher Umwelttag in Würzburg unter dem Motto: „Ja zum Leben – Mut zum Handeln“. – 2004: Um die Öffentlichkeit mit der harten Realität der Besatzung zu konfrontieren, gründet Yehuda Shaul die israelische Nichtregierungsorganisation Schovrim Schtika, englisch Breaking the Silence, eine Organisation israelischer Soldaten und Reservisten, die gegen die Besetzung der Palästinensergebiete protestieren. – 6. Juni: Sehbehindertentag.

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2011: Mietek Pemper (Helfer Oskar Schindlers) †.

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1928: Gustavo Gutiérrez („Vater der Befreiungstheologie“) *. – 1972: Die legendäre Aufnahme des AP-Fotografen Nick Ut von dem neun Jahre alten Mädchen Kim Phuc wird zu einem Sinnbild für die Brutalität des Vietnam-Krieges; es erschüttert die Öffentlichkeit und verstärkt weltweit den Protest gegen diesen Krieg. – 1985: Auf dem 21. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf bringt Carl Friedrich von Weizsäcker den Vorschlag eines „Konzils des Friedens“ ein. – 8. Juni: Internationaler Tag der Ozeane. – 8. Juni 2019: „Tag der Friedensbildung“ statt „Tag der Bundeswehr“.

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1982: 400.000 Menschen demonstrieren in Bonn gegen den Nato-Doppelbeschluss. – 1992: Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der Europäischen Union (EU) tritt in Kraft. – 2005: Erstmals und seitdem alle zwei Jahre wird der Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung der Philipps Universität Marburg verliehen. – 10. Juni: Kindersicherheitstag.

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1776: Mit der Virginia Declaration of Rights, der Grundrechteerklärung von Virginia, wird die erste Menschenrechtserklärung im Verfassungsrang verkündet. – 1817: Freiherr Karl von Drais unternimmt in Mannheim eine öffentliche Probefahrt mit dem von ihm erfundenen Zweirad; es ist die erste Zweiradfahrt der Geschichte. – 1965: Moritz Hochschild („Oskar Schindler Boliviens“, deutscher Bergbauunternehmer, der, wie erst nach seinem Tod bekannt wurde, von seiner Wahlheimat Bolivien aus Tausenden Juden mit falschen Pässen und Schiffspassagen die Flucht nach Südamerika ermöglicht hat) †. – 1978: Ulli Thiel, seinerzeit Geschäftsführer des baden-württembergischen Landesverbandes der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), kreiert das Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“. – 12. Juni: Welttag gegen Kinderarbeit.

13

1980: Der Historiker, Bürgerrechtler und Politiker Walter Rodney wird in Georgetown (Guyana) ermordet. – 2009: Beginn der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen am 12. Juni (Grüne Revolution).

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1993: Auf der Weltkonferenz über Menschenrechte vom 14. bis 25. Juni 1993 in Wien wird zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen Gewalt an Frauen als Menschenrechtsverletzung verurteilt. – 14. Juni bis 9. Juli 2017: „Marsch für Gerechtigkeit“ von Ankara nach Istanbul.

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1215: Unterzeichnung der Magna Carta libertatum. – 1883: Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. – 12. Juni bis 18. Oktober 1907: 2. Haager Friedenskonferenz, auf der die Mächte erstmals Mechanismen zur Kriegsverhütung beraten. – 1956: Ernst Leitz (Wegbereiter der legendären Kleinbildkamera Leica; hat vielen Juden in der Nazizeit das Leben gerettet, indem er sie anstellte und in Filialen in Übersee schickte) †. – 1971: Umweltschützer aus den USA, Frankreich, Schweden und England gründen in Roslagen (Schweden) das Netzwerk Friends of the Earth International (FoEI). – 2001: „Feierabendmahl“ auf dem 29. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Frankfurt am Main, für das der Projektausschuss eine opferfreie Liturgie entworfen hatte. – 15. Juni: Tag des Windes. – 15. und 16. Juni 2019: GEO-Tag der Natur.

16

1976: Beginn des Schüleraufstands in Soweto, der Schwarzen-Vorstadt von Johannesburg; Anfang vom Ende des Apartheidregimes in Südafrika; 16. JuniYouth Day/Tag des afrikanischen Kindes (früher: Soweto-Tag). – 1979: Erstes „Rock gegen Rechts“-Festival (in Frankfurt am Main). – 2011: Der UN-Menschenrechtsrat verabschiedet Leitlinien zur menschenrechtlichen Verantwortung von multinationalen Konzernen („Ruggie-Prinzipien“). – 16. Juni 2019: Deutschlandweiter Mobil-ohne-Auto-Tag.

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1837: Der württembergische Pfarrer und Liederdichter Albert Knapp gründet in Stuttgart einen Verein zur Verhütung der Tierquälerei; es war der erste Tierschutzverein in Deutschland und der zweite weltweit. – 1925: Unterzeichnung des Protokolls über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie von bakteriologischen Mitteln im Kriege (Genfer Protokoll). – 1953: Volksaufstand in der DDR. – 1994: In Paris wird die UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (United Nations Convention to Combat Desertification, UNCCD) angenommen; 17. Juni: Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre. – 2000: Proklamation der „Hannoveraner Erklärung zum 17. Juni 2000 gegen die Ausbeutung der Tiere in der Lebensmittelproduktion – für einen zukunftsfähigen Lebens- und Ernährungsstil“.

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1994: Gründung der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen. – 2011: Jelena Bonner (prominente Menschenrechtlerin, Witwe des Friedensnobelpreisträgers Andrej Sacharow) †. – 2015: Papst Franziskus veröffentlicht die Enzyklika Laudato si´. Über die Sorge für das gemeinsame Haus.

19

1865: „Juneteenth“; bis heute feiern die Schwarzen diesen Tag als das Ende der Sklaverei. – 1957: Karl Plagge (deutscher Offizier der Wehrmacht, der während des Zweiten Weltkriegs im litauischen Vilnius mindestens 250 ihm zugewiesene jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung bewahrte) †. 1990: Gründungsversammlung der Organisation Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (World Economy, Ecology & Development, WEED) e.V. in Bonn. –2002: Veröffentlichung des Soesterberg-Briefs mit dem Titel: „Wirtschaft im Dienst des Lebens“ als Ergebnis einer Konsultation von Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Soesterberg (Niederlande). – 2006: Der UN-Menschenrechtsrat tritt erstmals zusammen. – 2008: Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet die Resolution 1820; sie bezeichnet die in vielen Kriegen systematisch eingesetzte sexuelle Gewalt als Kriegsverbrechen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. – 19. Juni: Internationaler Tag für die Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten.

20

1981: Der 19. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg markiert den Beginn der Phase von Massenprotesten der Friedensbewegung. – 1985: Robert Ménard gründet in Paris die Organisation Reporters sans frontières (RSF; Reporter ohne Grenzen/ROG). – 1993: In Gammertingen (Baden-Württemberg) wird der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie gegründet. – 1995: Nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Umweltorganisation Greenpeace beschließt der Shell-Konzern, den schwimmenden Öltank Brent Spar nicht zu versenken, sondern an Land zu entsorgen. – 20. Juni: Weltflüchtlingstag. – Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. – Europaweiter Tag der Fürbitte für Flüchtlinge.

21

1914: Bertha von Suttner (österreichische Pazifistin, Schriftstellerin, Friedensforscherin, Mitbegründerin der Deutschen Friedensgesellschaft und erste Friedensnobelpreisträgerin) †. – 1940: Hermann Stöhr, Doktor der Staats- und Wirtschaftswissenschaften, Mitarbeiter bei der Inneren Mission der Berliner Kirche, wird wegen christlich motivierter Kriegsdienstverweigerung in Berlin-Plötzensee enthauptet. – 2001: Mit einem eindringlichen Appell an die USA, die Todesstrafe abzuschaffen, beginnt in Straßburg der erste Weltkongress gegen die Todesstrafe. – 2005: Bundeswehrmajor Florian Pfaff wird vom Bundesverwaltungsgericht (BverwG) vom Vorwurf der Gehorsamsverweigerung im Irak-Krieg freigesprochen. – 21. Juni: Tag des Schlafes.

22

1802: Mit dem Moral and Health Act wird in Großbritannien die erste Arbeitsschutzverordnung in Europa verabschiedet. – 2018: Felicia Langer (deutsch-israelische Rechtsanwältin, Menschenrechtsaktivistin, Autorin und Trägerin des Right Livelihood Award) †.

23

Gedenktag an Argula von Grumbach (gilt als erste Reformatorin Europas; † 1568, Todestag unbekannt). – 1848: Aufstand der Pariser Arbeiter (Juniaufstand). – 1961: Der Antarktisvertrag tritt in Kraft, eine internationale Übereinkunft, die festlegt, dass die unbewohnte Antarktis zwischen dem 60. und 90. Grad südlicher Breite ausschließlich friedlicher Nutzung vorbehalten bleibt. – 1979: Das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) wird in Bonn abschließend verhandelt und unterzeichnet (Bonner Konvention).

24

1859: Henri Dunant besichtigt das Schlachtfeld von Solferino in Oberitalien; dies führt zur Gründung des Roten Kreuzes. – 1963: Gründung des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). – 1982: Der frühere Bürgermeister von Hiroshima, Takeshi Araki, ruft die Kampagne Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) ins Leben. – 1991: Gründung des Vereins AG Kleinbauernkaffee e.V., der 1992 in TransFair e.V. umbenannt wird. – 2015: Vertreter von 20 europäischen Journalistenorganisationen, Medienunternehmen und -gewerkschaften sowie Medienwissenschaftler und -anwälte aus zahlreichen europäischen Ländern gründen in Leipzig das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (European Centre for Press and Media Freedom, ECPMF).

26

1945: In der Oper von San Francisco (USA) unterzeichnen 50 Staaten feierlich die Charta der Vereinten Nationen. – 1974: Der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet in Rastatt die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte (Freiheitsmuseum). – 1987: Die UN-Antifolterkonvention tritt in Kraft; 26. Juni: Internationaler Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung der Opfer der Folter. – 2013: Die Universität Bonn gründet das Institut für Historische Friedensforschung (IHF).

27

1954: Jacobo Árbenz Guzmán, demokratisch gewählter Präsident Guatemalas, wird durch einen von den USA organisierten Putsch gestürzt. – 1981: Auf dem 18. Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) wird die Afrikanische Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker einstimmig verabschiedet. – 27. bis 30. Juni 1988: Erste Weltklimakonferenz in Toronto (Kanada). – 1989: Von der Generalversammlung (heute: Internationale Arbeitskonferenz) der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wird das Übereinkommen über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern verabschiedet.

28

1956: „Schwarzer Donnerstag“: 58 Menschen sterben bei der Niederschlagung der ersten großen Arbeiter-Revolte im sozialistischen Polen. – 1969: Die Queer Community der Schwulen und Lesben begehrt in der Christopher Street gegen Polizeiwillkür im Szene-Viertel Greenwich Village von New York auf.

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2000: Offizielle Verabschiedung der endgültigen Version der Erd-Charta im Friedenspalais in Den Haag (Niederlande); 29. Juni: Internationaler Erd-Charta Tag. – 2003: In der Frankfurter Paulskirche wird erstmals der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis verliehen.

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1522: Johannes Reuchlin (Humanist, Erforscher der Bibel, Anwalt der Juden) †. – 1951: Gründung der Sozialistischen Internationale (SI) in Frankfurt. – 1953: Gründung des Deutschen Komitees für Unicef e.V. mit Sitz in Köln. – 1982: Erste Friedenswerkstatt in der Erlöserkirche in Ost-Berlin. – 2002: Das Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) der Bundesrepublik Deutschland tritt in Kraft, wonach Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen dem Weltrechtsprinzip unterliegen, das heißt, die Strafbarkeit nach deutschem Recht besteht unabhängig davon, wo, von wem und gegen wen sie begangen werden (erfasst sind also auch Auslandstaten zwischen ausländischen Staatsangehörigen).2014: Christian Führer (Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche und einer der wichtigsten Repräsentanten der friedlichen Revolution von 1989) †.


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