Der Skandal des Reichtums (24. Januar 2020)

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Selig sind die Armen (die, die nicht mehr haben, als sie wirklich brauchen),
ihrer ist das Reich Gottes.

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher ins Reich Gottes gelangt.

Jesus von Nazaret

 

In einer Welt, die nach den Spielregeln des Reiches Gottes eingerichtet ist,
in einer Welt, in der die Menschen weltverbunden leben,
steht jedem Menschen zur Verfügung, was er zum Leben braucht – nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Es ist eine Welt, in der niemand mehr arm zu sein braucht und in der niemand mehr reich sein möchte.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 24. Januar 2020

 

„Für eine gerechte Welt. Ohne Armut.“ Und ohne Reichtum.

Von uns ergänztes Motto von Oxfam Deutschland

 

Zum Februar 2019 verfügten nach Forbes-Zahlen 2153 Milliardär*innen über ein Vermögen von insgesamt 8,7 Billionen Dollar – mehr, als 60 Prozent der Weltbevölkerung gemeinsam aufbringen. 162 Milliardär*innen verfügten über genauso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Aus dem Bericht der internationalen Hilfsorganisation Oxfam vom 21. Januar 2020; Oxfam veröffentlicht  jedes Jahr zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos einen Report, der die soziale Ungleichheit sowie den Trend der zunehmenden Konzentration von Vermögen aufzeigt.

 

Informationen zur Gesamtthematik finden Sie hier.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 17. Januar 2020

 

When machines and computers, profit motives and property rights, are considered more important than people, the giant triplets of racism, extreme materialism, and militarism are incapable of being conquered.

Wenn Maschinen und Computer, Profite und Eigentum mehr zählen als die Menschen selbst, dann werden wir nie das gigantische Dreigestirn von Rassismus, Materialismus und Militarismus überwinden.

Martin Luther King (1929–1968, US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler), aus der Riverside-Rede vom 4. April 1967 (am dritten Montag im Januar wird seit 1986 in allen US-Staaten jedes Jahr zum Gedenken an den Geburtstag Martin Luther Kings am 15. Januar 1929 der Martin Luther King Day begangen)

 

„Das derzeit größte deutsche Vermögen beträgt etwa 37 Milliarden Euro, das Durchschnittsvermögen 232.000 Euro. Im gleichen Maßstab dargestellt, wäre das erste 3,7 Kilometer hoch, das zweite lediglich 2,3 Zentimeter. Auch das wäre noch untertrieben, denn das Durchschnittsvermögen fällt durch die darin enthaltenen Milliardärsvermögen viel zu hoch aus. Realistischer ist das Vermögen, das auf einer Reihe aller Vermögen genau in der Mitte liegt, das Medianvermögen: Es beträgt derzeit 38.800 Euro oder 3,9 Millimeter. 3,7 Kilometer gegen 3,9 Millimeter!“ (Aus: Günther Moewes, Galaktisch reich, in: Frankfurter Rundschau vom 15. Januar 2020)

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Zum Börsenschluss am Freitag, 10. Januar 2020

 

Alle Reichtümer stammen aus Ungerechtigkeit,
und ohne dass jemand verloren hat, kann der andere nicht finden.

Hieronymus (347–420 n. Chr., Gelehrter und Theologe der alten Kirche)

 

„Wir wollen nicht mehr und nicht weniger, als dass Grundbesitzer, die ohne eigenes Zutun durch die Umwidmung von Flächen in Bauland zu Multimillionären werden, ihrer Kommune einmalig einen Teil davon abgeben müssen“, sagte der SPD-Chef Walter-Borjans dem „Handelsblatt“. Zuvor hatte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt, man sollte „den extremen Wertzuwachs von Grund und Boden in Deutschland ein Stück weit abschöpfen – etwa mit einer Bodenwertzuwachssteuer“.

Wird Ackerland von einer Kommune in Bauland umgewidmet, bedeutet das für den Besitzer der Flächen in der Regel einen enormen Wertzuwachs. Wird das Bauland veräußert, ist der Gewinn für den Verkäufer steuerfrei, wenn das Grundstück länger als zehn Jahre gehalten wurde. Ansonsten ist ein Steuersatz von 25 Prozent fällig.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 3. Januar 2020

 

Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt.
Selig seid ihr, wenn ihr Unrecht spürt.

Erster und letzter Vers des Liedes „Selig seid ihr“ von Friedrich Karl Barth und Peter Horst (1979)

 

Laut P.E. Morgan erzielten Private-Equity-Fonds aus den USA in den vergangenen zehn Jahren einen Ertrag von durchschnittlich über 15 Prozent pro Jahr und damit doppelt so viel wie europäische Aktien. In den vergangenen 25 Jahren waren es immerhin 13 Prozent. Private-Equity-Gesellschaften finanzieren sich durch die Übernahme, den Umbau und Wiederverkauf von Unternehmen. Mitte 2016 verwalteten Private-Equity-Fonds weltweit ein Vermögen von rund 2,5 Billionen US-Dollar – der bislang höchste Wert in der Geschichte dieses Fondssegments. In den USA gehören ihnen schon mehr Unternehmen, als an der Börse notiert sind.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 27. Dezember 2019

 

Heilige Nacht

So war der Herr Jesus geboren
Im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
Den Reichen war’s warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,
Die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
Sie haben sich wohl geplagt.

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;
Sie waren von Herzen froh,
Daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.

Die Engel, die haben gesungen,
Daß wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
Und haben es angesehn.

Die Hirten, die will es erbarmen,
Wie elend das Kindlein sei.
Es ist eine G’schicht’ für die Armen,
Kein Reicher war nicht dabei.

Ludwig Thoma (1867–1921, bayerischer Schriftsteller)

 

Laut Armutsbericht 2019 des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands war Hamburg im Jahr 2018 das am stärksten von Ungleichheit geprägte Bundesland Deutschlands. In der rein regionalen Betrachtung weise Hamburg nicht nur die höchste Armutsquote aller Länder auf (18,4 Prozent), sondern mit 9,6 Prozent auch die zweithöchste Reichtumsquote, mit der das Statistische Bundesamt alle Personen zählt, die mehr als das Doppelte des mittleren Einkommens zur Verfügung haben.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 20. Dezember 2019

 

Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.

Lukas 1,52–53, aus dem „Lobgesang der Maria“ (Magnifikat)

 

Laut der am 18. Dezember 2019 veröffentlichten Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zur Nachhaltigkeit der Wirtschaftspolitik in Deutschland hat sich die Ungleichheit der Haushaltseinkommen trotz der guten Wirtschaftsentwicklung verschlechtert. Das reichste Fünftel der Haushalte verfügte 2017 – dem aktuellsten Jahr, für das Daten vorliegen – über das 5,1-fache Einkommen des ärmsten Fünftels. Im Vergleichsjahr 2014 war es das 4,8.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 13. Dezember 2019

 

Imagine no possessions
I wonder if you can…

Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
Ich frage mich, ob du das kannst…

John Lennon (1940–1980, britischer Musiker, Komponist, Autor und Friedensaktivist; wurde am 8. Dezember 1980 vor seinem Appartementhaus in New York erschossen), aus: „Imagine“ (1971)

 

Diese Reichtumsuhr zeigt das aktuelle Nettoprivatvermögen in Deutschland sowie den Besitz des reichsten und des ärmsten Zehntels der Bevölkerung an.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 6. Dezember 2019

 

einfacher leben – einfach überleben – Leben entdecken

Motto der 1977 vom evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“ ausgerufenen „Aktion e“, die zu einer Veränderung des Lebensstils der reichen Nationen anregen wollte

 

Auf Erbschaften oder Schenkungen über zehn Millionen Euro mussten 2018 in Deutschland kaum Steuern gezahlt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die „Süddeutschen Zeitung“ am 2. Dezember 2019 berichtete. Demnach erhielten gut 600 Deutsche zusammen 31 Milliarden Euro, auf die im Schnitt nur fünf Prozent Steuern fällig wurden. Zwei Drittel der knapp 40 Bürger, die sogar 100 Millionen Euro und mehr erbten oder geschenkt bekamen, gingen komplett steuerfrei aus. Wer im vergangenen Jahr 100 Millionen Euro oder mehr geschenkt bekam, zahlte im Schnitt nur eine Steuer von 0,2 Prozent, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Die durchschnittliche Steuer der Großerben ist nach den Daten halb so hoch wie für Erbschaften von ein bis zehn Millionen Euro.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 29. November 2019

 

Wir werden uns bemühen, so zu leben, wie die Menschen um uns her üblicherweise leben, im Hinblick auf Wohnung, Essen, Verkehrsmittel und allem, was sich daraus ergibt (vgl. Mt 5,3; 6,33–34; 8,20).

Die erste von 13 Verpflichtungen des sogenannten Katakombenpakts „Für eine dienende und arme Kirche“, den 40 Bischöfe der römisch-katholischen Kirche am 16. November 1965, drei Wochen vor dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Domitilla-Katakomben außerhalb Roms beschlossen (Übersetzung: Norbert Arntz)

 

»Schauen wir uns […] die entscheidende Größe in einer marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ordnung an: die Profitrate. Also wie verzinst sich das eingesetzte Kapital mit Gewinn? Der Befund erstaunt und macht gleichzeitig wütend. Hier lag von 2005 bis 2016 bei den Mittelständlern die Eigenkapitalrendite jahresdurchschnittlich bei sage und schreibe 40,4 Prozent vor und 35,7 Prozent nach Steuern. Die Großunternehmen kommen im gleichen Zeitraum auf Werte von „nur“ 16,7 und 13,9 Prozent. […] Einmal abgesehen davon, dass auch die Profitraten der Großunternehmen unanständig hoch ausfallen, muss man bei den Mittelständlern erst noch die Vokabel für die Höhen der Profitraten erfinden. Es macht einen geradezu sprachlos.«

Aus dem Artikel „Unanständige Profitraten. Die Mittelstandsförderung muss überdacht werden“ von Heinz-J. Bontrup in der Frankfurter Rundschau vom 26. November 2019

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Zum Börsenschluss am Freitag, 22. November 2019

 

Wir werden weder Immobilien oder Mobiliar besitzen noch mit eigenem Namen über Bankkonten verfügen und alles, was an Besitz notwendig sein sollte, auf den Namen der Diözese bzw. der sozialen oder caritativen Werke überschreiben (vgl. Mt 6,19–21; Lk 12,33–34).

Die dritte von 13 Verpflichtungen des sogenannten Katakombenpakts „Für eine dienende und arme Kirche“, den 40 Bischöfe der römisch-katholischen Kirche am 16. November 1965, drei Wochen vor dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Domitilla-Katakomben außerhalb Roms beschlossen (Übersetzung: Norbert Arntz)

 

BMW plant, nächstes Jahr mehr als doppelt so viele Luxusautos zu verkaufen wie im vergangenen Jahr. Die Nachfrage in dieser Klasse steige weltweit, sagte Finanzchef Nicolas Peter am 10. Oktober 2019 in München. Gemeint sind damit Modelle wie der Geländewagen X7 oder die 8er-Reihe, also Fahrzeuge mit einem Verkaufspreis von teils weit über 100.000 Euro und relativ hohem Schadstoffausstoß. Im vergangenen Jahr habe BMW gut 65.000 Luxusautos verkauft, im laufenden Jahr dürften es über 110.000 werden und nächstes Jahr 135.000 bis 140.000.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 15. November 2019

 

Wir verzichten ein für alle Mal darauf, als Reiche zu erscheinen wie auch wirklich reich zu sein, insbesondere in unserer Amtskleidung (teure Stoffe, auffallende Farben) und in unseren Amtsinsignien, die nicht aus kostbarem Metall – weder Gold noch Silber – gemacht sein dürfen, sondern wahrhaft und wirklich dem Evangelium entsprechen müssen (vgl. Mk 6,9; Mt 10,9; Apg 3,6).

Die zweite von 13 Verpflichtungen des sogenannten Katakombenpakts „Für eine dienende und arme Kirche“, den 40 Bischöfe der römisch-katholischen Kirche am 16. November 1965, drei Wochen vor dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Domitilla-Katakomben außerhalb Roms beschlossen (Übersetzung: Norbert Arntz)

 

Laut der „Washington Post“ kassierte Boeing-Chef Dennis Muilenburg im Jahr 2018 ein Gehalt von 30 Millionen Dollar. Zum fixen Jahresgehalt von 1,7 Millionen Dollar kamen üppige Bonus-Zahlungen.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 8. November 2019

 

Martinus hatte eine rohgezimmerte Zelle, ebenso auch viele seiner Brüder. Manche hatten den Fels des überhängenden Berges ausgehöhlt und sich so eine Wohnstätte geschaffen. Es waren ihrer gegen achtzig Jünger. Diese suchten sich nach dem Vorbild des heiligen Meisters zu bilden. Keiner besaß dort Eigentum, alles war Gemeingut. (Nemo ibi quicquam proprium habebat, omnia in medium conferebantur.) Keiner durfte etwas kaufen oder verkaufen, wie dies bei den Mönchen vielfach üblich ist.

Sulpicius Severus, Vita sancti Martini (Das Leben des heiligen Martin), 10,4-6 [Das Datum des Martinstages am 11. November ist von der Grablegung des Bischofs Martin von Tours am 11. November 397 abgeleitet]

 

Laut einer am 2. Oktober 2019 veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind die Vermögen in Deutschland sehr ungleich verteilt. Demnach besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung den aktuellen Zahlen zufolge mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens (56 Prozent). Die ärmere Hälfte der Bevölkerung über 17 Jahren hat dagegen nur einen Anteil von 1,3 Prozent des Gesamtvermögens. Das oberste eine Prozent besitzt 18 Prozent des Gesamtnettovermögens – so viel wie die unteren 75 Prozent zusammen.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 1. November 2019

 

Es schickt sich nicht, dass einer aufgrund der Arbeit des anderen müßiggehe, reich sei und gut lebe, während ein anderer übel lebt, wie jetzt der verkehrte Missbrauch ist. Denn Sankt Paulus sagt: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Es ist niemandem von Gott verordnet, von den Gütern der anderen zu leben.

Martin Luther (1483 – 1546, zentrale Persönlichkeit der Reformation)

 

Unter dem Titel „Purer Luxus“ geht eine Ausstellung vom 11. September 2019 bis 13. April 2020 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig dem Phänomen Luxus und seinen sich verändernden Bedeutungen nach. In sieben Themenbereichen erzählt sie Geschichten vom Wandel des Luxus-Begriffs in Deutschland seit 1945. Von begehrten Gütern bis Schluss mit Luxus: Mit rund 400 Originalobjekten, Dokumenten, Filmen und Fotografien zeigt die Ausstellung Luxus als Traum, Leitbild und Lebensstil und stellt auch die Frage nach einer Gesellschaft ohne Luxus.

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Zum Börsenschluss am Freitag, 25. Oktober 2019

 

Gleichheit ist immer der Probestein der Gerechtigkeit, und beides macht das Wesen der Freiheit aus.

Johann Gottfried Seume (1763–1810, deutscher Schriftsteller und Dichter)

 

Laut der am 10. Oktober 2019 veröffentlichten Reichenliste des chinesischen Magazins „Hurun“ bleibt Jack Ma, Gründer des chinesischen Internet-Konzern Alibaba, mit einem geschätzten Vermögen von 275 Milliarden Yuan (etwa 35 Milliarden Euro) reichster Mann Chinas. Auf dem zweiten Platz der „Hurun“-Liste folgt Ma Huateng vom Internetkonzern Tencent mit umgerechnet 33 Milliarden Euro. An dritter Stelle steht der Immobilienunternehmer Xu Jiayin mit umgerechnet 30,5 Milliarden Euro. Um auf die „Hurun“-Liste zu kommen, muss jemand zwei Milliarden Yuan, umgerechnet 254 Millionen Euro, besitzen. Insgesamt führt die aktuelle „Hurun“-Liste 192 Personen auf.

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Beispiele für das Jahr 2018/2019 finden Sie hier.


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